Piratengeschichten
Die folgenden Piratengeschichten haben sich unsere Reha-Kids während ihres Aufenthaltes in der Ostseestrand-Klinik auf der Insel Usedom für das Piratenfest ausgedacht. Viel Spaß beim Lesen!
Pirat Pepper
Pepper ist ein kleiner Junge. Er ist 7 Jahre alt und liebt Piraten. Eines Tages fuhr er mit seinen Vater ans Meer. Sein Vater sagte: „Morgen fahren wir mit dem Boot aufs Meer hinaus.“ Pepper freute sich schon auf Morgen. Also fuhren sie aufs Meer. Als sie weiter draußen auf dem Meer waren, tauchte plötzlich ein Riesenschiff im Wasser auf. Es war ein Piratenschiff. Peppers Vater drehte sofort sein Schiff und fuhr weg. Seit diesem Tag an hatte Pepper Angst vor Piraten. Aber trotzdem liebte er das Meer und seine Gefahren. Statt sich für Piraten zu interessieren, surfte er für sein Leben gern. Und noch heute surft er über die 7 Weltmeere.
Auf dem Wasser gefangen
Vor langer Zeit lebte ein Mädchen mit ihrem Vater in einem kleinen Haus nah an der Küste. Jeden Tag fuhr der Vater hinaus aufs Meer um Fische zu fangen. An einem Abend kam der Vater nicht zurück. Voller Sorge lief das Mädchen an den Strand, um Ausschau nach dem Fischerboot zu halten. Plötzlich sah sie am Horizont das Schiff ihres Vaters. Sie sprang ins Wasser, um ihm entgegen zu schwimmen. Als sie dem Schiff näher kam, sah sie die schwarze Flagge mit dem Totenkopf. Sie wollte zurück schwimmen, doch es war zu spät. Die Piraten hatten sie entdeckt. Sie nahmen sie als Geisel gefangen. Und sie sah ihren Vater nie wieder. Deshalb erzählt man sich noch heute, dass sie jede Nacht über das Meer spukt, um ihren Vater zu suchen…
Piratengeschichte
Ein großes Segelschiff segelt über das große Meer. An Bord sind viele Seeleute mit viel Geld und Schmuck. Plötzlich taucht ein Piratenschiff am Horizont auf. Das Piratenschiff fährt direkt auf das Segelschiff zu. Die Piraten hatten schon lange kein Schiff mehr ausgeraubt. Sie freuten sich auf die Beute. Die Piraten rechneten aber nicht damit, dass die Seeleute ihr Geld und ihren Schmuck nicht hergeben wollten. Als die Piraten endlich ihre Beute hatten, waren viele der Seeleute tot. Die Piraten brachten ihre Beute auf ihre Insel und vergruben die Beute dort in einer Kiste.
Eine reiche Beute
Es war Winter, der 19. Dezember 1679. Auf der Ostsee war es sehr stürmisch. Einem Piratenschiff und seiner 12-köpfigen Piratenmannschaft ging es im Sturm schlecht. Im Schiff flogen laute Worte hin und her. Die Piratenmannschaft wollte während des Sturmes die Segel ihres kleinen Schiffes reffen. Dies klappte nach 20 Minuten. Danach wurde alles im Piratenboot gesichert. Nach 12 Stunden war der Sturm vorüber. Die fleißige Piratenmannschaft untersuchte ihr kleines Schiff nach Lecks. Ihr Schiff hatte glücklicherweise keine Lecks. 3 Piraten quetschten sich auf den kleinen Ausguck ihres Schiffes und hielten Ausschau. Nach 37 Minuten sehnsüchtigen Ausschauhalten geschah etwas: ein großes Schiff kam. Die 3 Piraten brüllten, dass ein Schiff in Sicht war und verließen den Ausguck. Alle Piraten stärkten sich mit Schiffszwieback und nahmen sich ihre starken Säbel. Das andere große Schiff kam direkt auf sie zu. Danach lenkten die Piraten ihr Schiff nah an das andere Schiff heran. Jetzt begann der Kampf. 5 Piraten blieben auf ihrem Piratenschiff. 7 Piraten sprangen auf das andere Schiff. Dort angekommen, bemerkten die Piraten, dass das andere Schiff nur 3 Mann Besatzung hatte. Also war dies eine leichte Beute. Nun schlugen alle Piraten mit den Säbeln auf die Besatzung des anderen Schiffes ein. Diese Piraten schnappten sich ein Mann Besatzung nach dem anderen und warfen sie ins Meer. Dann wurde das große Schiff untersucht. Es fanden sich viele besondere Gewürze aus Indien. Außerdem befand sich eine schwere Schatztruhe an Bord. Gemeinsam schleppten die Piraten ihre Beute auf ihr Schiff. Dort wurde die Schatztruhe gemeinsam geöffnet. Darin war Gold, Silber und Bronze. Alle Piraten jubelten und teilten sich ihre reiche Beute gerecht auf. Jeder bekam Gewürze, Gold, Silber und Bronze.