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    Ihr Weg zur Kinder-Reha

    Die Johannesbad Fachklinik Klaus Störtebeker Ostseestrand bietet allen gesetzlich und privat versicherten Patienten eine Behandlung an.

    Grundlage für die Bewilligung eines rehabilitativen Verfahrens bilden die ausgefüllten Antragsformulare, die beim entsprechenden Kostenträger 

    • Rentenversicherung
    • Krankenkassen
    • Beihilfestellen

     vom Versicherten eingereicht werden müssen.


    Zwei Kinder erhalten an der mit Bullaugen verzierten Rezeption einen FußballZwei lächelnde Telefonistinnen mit Headsets


    Entsprechende Antragsformulare erhält man direkt bei der Rentenversicherung oder den Krankenkassen.

    Weitere hilfreiche Informationen findet man auch unter www.kinder-und-jugendreha-im-netz.de 



    Wunsch- & Wahlrecht/ Widerspruchsrecht bei Antragsablehnung

    Nach § 9 SGB IX haben Sie ein Wunsch- und Wahlrecht für eine Klinik auszusuchen, wenn diese zertifiziert ist und keine medizinischen Gründe dagegen sprechen. Die Wunschklinik muss auf dem Antragsformular entsprechend vermerkt werden.

    Wurde vom Wahlrecht kein Gebrauch gemacht, entscheidet der Kostenträger (Rentenversicherungen, Krankenkassen) nach bestimmten Kriterien über die Klinik. Sollte diese nicht den Vorstellungen des Versicherten entsprechen, besteht die Möglichkeit einer Ummeldung in eine Klinik Ihrer Wahl mit entsprechender Begründung.

    Wurde der Antrag auf Bewilligung eines rehabilitativen Verfahrens vom Kostenträger abgelehnt, besteht grundsätzlich die Möglichkeit des Widerspruchs. Alternativ kann auch ein Neuantrag gestellt werden.

    Hauptgrund für die Ablehnung eines Antrages liegt in aller Regel in der nicht ausreichenden medizinischen Begründung für das beantragte Verfahren.
    Wichtig: Nur eine Diagnose, z. B. Asthma bronchiale, rechtfertigt noch kein rehabilitatives Verfahren.

     

    Tipps zur Klinikwahl

    Informieren Sie sich rechtzeitig darüber, welche Klinik hinsichtlich Lage, Service und Ausstattung Ihren Wünschen entspricht. Achten Sie besonders darauf, dass die Klinik von unabhängiger Stelle zertifiziert wurde und somit nach hohen, regelmäßig überprüften Qualitätsstandards therapiert.

    Unsere Fachklinik ist zertifiziert nach den Richtlinien DIN EN ISO 9001: 2000 des TÜV Nord und hat mit allen Krankenkassen einen Versorgungsauftrag nach §111 SGB V abgeschlossen.

    Der Antrag wurde abgelehnt

    Wenn medizinische Gründe für die Ablehnung genannt werden, dann einen neuen Reha-Antrag mit ausführlicher Darstellung der Gründe für das Verfahren einreichen. Keinen Widerspruch einlegen.

    Achtung:
    Bei der „Mutter/Vater-Kind-Kur“ handelt es sich nicht um ein rehabilitatives Verfahren,
    sondern um eine Vorsorgemaßnahme nach § 23 (Kind) bzw. § 24 (Erwachsene) SGB V
    der gesetzlichen Krankenkassen.

    Eine Vorsorgemaßnahme ist ein niederschwelliges Angebot zur Vermeidung einer Erkrankung.

                Dauer regelhaft 3 Wochen.
                Nur alle 4 Jahre zu beantragen.

    Der Weg zur Reha – Für gesetzlich Versicherte

    DIE BEGLEITUNG IHRES KINDES WÄHREND DER STATIONÄREN REHABILITATION

    Begleitpersonen im Rahmen eines rehabilitativen Verfahrens für Kinder sind nicht nur Aufsichtspersonen, sondern auch Co-Therapeuten für das Kind. Sie erhalten Seminare, Schulungen und ggf. Einzelberatungen zum Krankheitsbild des Kindes und werden in das gesamte Behandlungskonzept eingebunden.

    Verdienstausfall und Reisekosten

    Berufstätige Begleitpersonen müssen für die Zeit des rehabilitativen Verfahrens bei ihrem Arbeitgeber keinen Urlaub beantragen. Sie erhalten auf Antrag vom Kostenträger einen Verdienstausfall, das bedeutet kein Einkommensverlust oder Kürzungen von sozialen Leistungen. Auch die Reisekosten werden erstattet. Weitere
    Informationen erhalten Sie unter Reisekosten und Verdienstausfall.


    Bezieher von ALG I und II

    Eine Ortsabwesenheit für Bezieher von ALG I (Arbeitslosengeld) und ALG II (Hartz IV) für eine medizinisch begründete Maßnahme wie eine Rehabilitation (egal ob Patient oder Begleitperson) ist anzeigepflichtig, kann aber nicht abgelehnt werden. Sprechen Sie rechtzeitig mit Ihrem Bearbeiter.

    Begleitung Ihres Kindes zur Eingewöhnung

    Für ältere Kinder/Jugendliche, die ein rehabilitatives Verfahren alleine in einer Jugendgruppe durchführen, bieten wir im Einzelfall, soweit Kapazitäten vorhanden sind, die Möglichkeit an, das Kind in den ersten Tagen zu begleiten, um die Eingewöhnungsphase zu erleichtern. Die Kosten für die Unterkunft in einem separaten Zimmer und die Verpflegung müssen allerdings privat getragen werden. Kontaktieren Sie uns gerne für eventuelle Rückfragen.

     

     

    Der Weg zur Reha über den Rentenversicherungsträger

    Anforderungsformulare erhält man z.B. über das Internet unter www.Deutsche-Rentenversicherung.de,
    Kategorie Rehabilitation, Stichwort „Kinderrehabilitation“
    oder
    www.Kinder-und-Jugendreha-im-Netz.de.
    Kostenlose Servicenummer 0800 104800.

    Wie ist der weitere Ablauf?


    Für den Antrag zur Kinderrehabilitation benötigt man drei Formblätter:

     1. Formblatt G 0200
    Antrag auf Leistungen zur Rehabilitation für nicht versicherte Kinder und Jugendliche (Kinderrehabilitation)
    Dieser wird von den Eltern ausgefüllt.


    2. Formblatt G 0612

    Ärztlicher Befundbericht zum Antrag auf Leistungen zur Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen      (Kinderrehabilitation)
    Auszufüllen vom Arzt.


    3. Formblatt G 0600
    Honorarabrechnung zum ärztlichen Befundbericht
    Auszufüllen vom Arzt.

    Alle drei ausgefüllten Formulare werden vom Antragsteller (Eltern) an den Rentenversicherungsträger gesandt.

    Rehabilitative Verfahren über die gesetzlichen Krankenkassen (GKV)

    Rehabilitative Verfahren für Kinder und Jugendliche über die gesetzlichen Krankenkassen (GKV)sind im § 40 SGB V geregelt.

    Auszufüllen ist das Formular 61 „Verordnung von medizinischer Rehablitation“.
    Der Teil B bis D wird vom Arzt ausgefüllt.

    Aufgaben des Arztes

    Feststellung der Rehabilitationsbedürftigkeit:
    Die Diagnose allein rechtfertigt keine Bewilligung für ein rehabilitatives Verfahren. Aus der Beantragung müssen der Grund bzw. die Gründe für die Maßnahme ersichtlich werden. Wichtig ist daher immer der Hinweis, dass alle ambulanten Maßnahmen ausgeschöpft sind und zur Vermeidung einer Verschlechterung und zum Erhalt der Teilhabe das Verfahren wichtig ist und zudem eine günstige Reha-Prognose besteht.

    Stichworte:

    • körperliche Integrität
    • seelische Integrität
    • Integrität von Aktivitäten und Leistungen
    • soziale Integrität
    • Vermeidung negativer Auswirkungen auf dritte Personen (meistens die Familie)
    • induzierte Prozesse

     

    Der Kostenträger teilt Ihnen schriftlich mit, ob Ihr Antrag genehmigt wird. Ist dies der Fall, werden die gesamten medizinischen Unterlagen zur Prüfung an jene Klinik übersandt, in der das Verfahren durchgeführt werden soll. Von dieser Klinik erhalten Sie dann auch den entsprechenden Termin für das Verfahren.

    Mit unserem Servicecenter können Sie Terminwünsche und Anreiseformalitäten besprechen.


    Der Weg zur Reha – Für Privatversicherte

    Ob Ihre private Krankenversicherung die Kosten für ein stationäres rehabilitatives Verfahren übernimmt, hängt vom individuell abgeschlossenen Tarifvertrag ab.Erkundigen Sie sich einfach telefonisch bei Ihrer Privatversicherung.

     8 Schritte zur Kinder-Reha 

    • Zum Arzt (Hausarzt oder Kinderarzt) gehen.
    • Gemeinsam mit dem Arzt eine geeignete Klinik auswählen.
    • Die Kostenübernahme mit der zuständigen Beihilfestelle und der privaten Krankenversicherung klären.
    • Den Behandlungsvertrag mit der Klinik abschließen.
    • Die Einladung mit Terminangabe durch die Klinik erfolgt.
    • Anreise und Durchführung der Maßnahme in der Klinik.
    • Sie zahlen die entstandenen Kosten selbst.
    • Die entstandenen Kosten mit der zuständigen Beihilfestelle und der privaten Krankenversicherung abrechnen.

    Der Weg zur Reha – Für Beihilfeberechtigte

    Rehabilitationsmaßnahmen für Beihilfeberechtigte sind im § 35 der Bundesbeihilfeverordnung (BBhV) geregelt.
    Danach sind unter anderem die Aufwendungen für Mutter-/Vater-Kind-Rehabilitationsmaßnahmen in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, mit denen ein Versorgungsvertrag nach § 111 a SGB V besteht, beihilfefähig. Unsere Fachklinik erfüllt diese Voraussetzungen.

    Beihilfefähig sind:

    • Fahrtkosten für die An- und Abreise einschließlich Gepäckbeförderungskosten
    • bei öffentlichen Verkehrsmitteln die tatsächlich anfallenden Aufwendungen, allerdings nur die Kosten in der niedrigsten Klasse
    • mit privatem PKW entsprechend dem Bundesreisekostengesetz insgesamt jedoch nicht mehr als 200,00 € für die gesamte Maßnahme.

    Ablauf

    1. Feststellung der Rehabilitationsbedürftigkeit durch den behandelnden Kinderarzt/Hausarzt (siehe
    auch „Aufgaben des Arztes“)

    2. Klärung der Kostenübernahme mit der zuständigen Beihilfestelle und der privaten Krankenversicherung

    3. Auswahl der geeigneten Klinik, Behandlungsvertrag mit der ausgewählten Klinik abschließen 

    Nach Bewilligung der Maßnahme erhalten Sie von der Klinik, in der das Verfahren durchgeführt werden soll, eine Einladung mit entsprechender Terminangabe für die geplante Maßnahme.
    Sie zahlen die entstandenen Kosten zunächst selbst. Sie reichen mit dem Rechnungsbeleg die entstandenen Kosten bei Ihrer Beihilfestelle und der privaten Krankenversicherung ein.

    Zusatzantrag

    Nutzen Sie Ihr Wunsch- und Wahlrecht für die Johannesbad Fachklinik Klaus Störtebeker Ostseestrand!

    Dafür stellen wir Ihnen HIER den Zusatz zu Ihrem Antrag auf Rehabilitation oder Anschlussheilbehandlung zur Verfügung..