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    Zielgruppe unserer Fachklinik

    Eine stationäre medizinische Vorsorgemaßnahme nach § 24 SGB V kommt immer dann in Betracht, wenn für eine Mutter oder einen Vater eine Vorsorgebedürftigkeit gegeben ist. Die Maßnahmen sind präventiv ausgerichtet und verfolgen das Ziel drohenden Erkrankungen entgegen zu wirken.



    Gründe für Vorsorgemaßnahmen

    Diese Indikation ist z.B. dann vorhanden, wenn ein oder mehrere beeinflussbare(r) Risikofaktor/-en wie beispielsweise Über- oder Untergewicht oder körperliche Inaktivität für bestimmte Erkrankungen nachweisbar sind. Dies gilt auch für eine oder mehrere behandlungsbedürftige Befindlichkeitsstörung/-en, psychovegetative Regulationsstörung/-en ohne die klinische Manifestation einer Krankheit wie beispielsweise einer Depression.

    Eine Vorsorgemaßnahme kann auch dann in Betracht kommen, wenn bereits eine Krankheit klinisch manifest wurde und nicht nur eine Vorsorgefähigkeit, sondern auch eine positive Vorsorgeprognose gegeben ist.


    Weitere Gründe für eine Vorsorgemaßnahme können gegeben sein, wenn

    • die Trennung von der Mutter oder dem Vater aufgrund des Alters des Kindes zu psychischen Störungen führen kann.
    • bei Berufstätigen, insbesondere alleinerziehenden Elternteilen, die Mutter-/Vater-Kind-Beziehung verbessert werden soll.
    • bei einer besonderen familiären Situation eine Trennung des Kindes vom Vater oder der Mutter unzumutbar ist.
    • ein Kind im Rahmen einer Vorsorgemaßnahme der Mutter/des Vaters nicht anderweitig betreut werden kann und die Durchführung der Maßnahme für den Erwachsenen dadurch scheitern würde.

    Die Mitaufnahme eines Kindes ist nur dann sinnvoll, wenn der Erfolg der Vorsorgemaßnahme für die Mutter oder den Vater nicht gefährdet ist. Die Möglichkeit zur Mitaufnahme besteht in der Regel bis zum Alter von 12 Jahren. Für behinderte Kinder gilt keine Altersgrenze. Vorsorgemaßnahmen sind präventiv.

    Bei Fragen können Sie gerne CA Dr. med. Stefan Jarzombek per Mail oder telefonisch unter 038 375 -  57 287 kontaktieren. Dr. Jarzombek verfügt über eine Weiterbildungsermächtigung für Allgemeinmediziner von sechs Monaten.